Wie macht man Cappuccino? In 5 Schritten zum perfekten Cappuccino!

Der Cappuccino ist eine der beliebtesten Kaffeespezialitäten. So richtig schmackhaft ist er aber nur, wenn er auch richtig zubereitet wird. Hier gibt es fünf Tipps für die Zubereitung von einem perfekten Cappuccino.

Die richtige Grundlage finden

Die Zubereitung von einem perfekten Cappuccino beginnt bereits bei der Auswahl der Zutaten. Die Grundlage für den Cappuccino ist der Espresso. Hier ist es natürlich förderlich, wenn zu hochwertigen Bohnen gegriffen wird und der Espresso in einer speziellen Maschine zubereitet werden kann. Optimal ist dabei eine Siebträgermaschine, die mit einem hohen Druck arbeitet.

Wer gerne sicherstellen möchte, dass die Bohnen optimal gelagert wurden, der mahlt diese selbst. Die meisten Siebträgermaschinen verfügen über eine integrierte Mahl-Maschine. Hier werden die ganzen Bohnen hineingegeben. Wer keine solche Maschine zu Hause hat oder den Espresso in einem klassischen Espressokocher zubereitet, der kann sich eine klassische Mühle kaufen. Diese ist auch für die Zubereitung von anderen Kaffeesorten sehr gut geeignet.

 

Die Zubereitung von einem perfekten Cappuccino beginnt bereits bei der Auswahl der Zutaten. (#01)

Die Zubereitung von einem perfekten Cappuccino beginnt bereits bei der Auswahl der Zutaten. (#01)

Die 5 Schritte zum perfekten Cappuccino-Genuss

Bei der Zubereitung von einem Cappuccino kommt es darauf an, dass jeder einzelne Schritt stimmt, denn nur so ist es auch möglich, einen wirklich schmackhaften Cappuccino herzustellen.

  1. Die Milch vorbereiten
    Bei der Zubereitung von Cappuccino gilt die sogenannte 1-zu-3-Regel. Diese besagt, dass in einer Tasse ein Drittel Espresso ist, ein Drittel erwärmte Milch sowie ein Drittel Milchschaum. Nun wird also die abgemessene Milch in einen Topf gegeben und langsam erwärmt. Anschließend wird sie vom Topf genommen und eine Hälfte in eine separate Tasse oder ein Kännchen gefüllt.
  2. Den Espresso zubereiten
    Jetzt geht es an den Espresso. Wie bereits beschrieben, sollte dieser möglichst mit hohem Druck hergestellt werden. Der Espresso kommt direkt in die Tasse. Empfehlenswert ist es, die Tasse schon ein wenig vorzuwärmen, damit der Cappuccino auch länger heiß bleibt.
  3. Die Milch auffüllen
    Nun wird die eine Hälfte der aufgewärmten Milch genommen und in den Espresso gegossen. Beim Cappuccino handelt es sich um einen Milchkaffee. Viele Menschen verbinden ihn mit einer gewissen Schokoladennote, das ist jedoch nicht immer der Fall. Der klassische Cappuccino besteht ausschließlich aus Milch und Espresso. Die Milch wird nun also unter den Espresso gerührt, sodass eine Crema entsteht.
  4. Den Milchschaum vorbereiten
    Die verbliebene Milch wird nun mit einem Aufschäumer zu einem leichten Milchschaum verarbeitet. Dieser nimmt das letzte Drittel der Tasse für sich ein.
  5. Den Milchschaum auftragen und verzieren
    Damit der Milchschaum auch wirklich stilvoll auf dem Espresso landet, wird der Schaum nach und nach hineingegeben. Mit dem Löffel können auch leichte Verzierungen erschaffen werden. Sehr gerne wird am Ende auf die Schaumhaube beim Cappuccino ein wenig Kakaopulver gestreut, beispielsweise in Form von einer Blume oder auch einem Herz.

Der Cappuccino kann nun mit einem Löffel und einem Keks serviert werden. Der Löffel dient dazu, bei Bedarf den Milchschaum unterzuheben und den starken Espresso auf diese Weise noch etwas sanfter werden zu lassen.

Auf die Auswahl der richtigen Kaffeebohnen sowie der Maschine, mit der ein Espresso hergestellt wird, wurde bereits hingewiesen. (#02)

Auf die Auswahl der richtigen Kaffeebohnen sowie der Maschine, mit der ein Espresso hergestellt wird, wurde bereits hingewiesen. (#02)

Die Auswahl der richtigen Milch

Auf die Auswahl der richtigen Kaffeebohnen sowie der Maschine, mit der ein Espresso hergestellt wird, wurde bereits hingewiesen. Allerdings ist es auch interessant zu wissen, dass es für die Milch ebenfalls einige Richtlinien gibt, die den Cappuccino noch schmackhafter machen können. Je höher der Proteingehalt in der Milch, desto besser lässt sie sich aufschäumen. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass die Milch mit einem hohen Fettanteil mehr Geschmack hineinbringt.

Daher sollte Abstand genommen werden von einer fettreduzierten Milch. Die Milch sollte mindestens einen Fettgehalt in Höhe von 3,3% haben. Sehr gut ist es natürlich, wenn sogar zu frischer Milch gegriffen wird. Diese sollte jedoch schnell verarbeitet werden. Allein für den Geschmack sollte bei einem Cappuccino nicht auf den Fettgehalt der Milch geachtet werden. Je kräftiger diese schmeckt, desto angenehmer ist es auch beim fertigen Cappuccino.

 

Wer den Cappuccino gerne mit einer Note aus Schokolade genießen möchte, der kann ein wenig Kakaopulver in einem Teil der Milch auflösen. (#03)

Wer den Cappuccino gerne mit einer Note aus Schokolade genießen möchte, der kann ein wenig Kakaopulver in einem Teil der Milch auflösen. (#03)

Den Cappuccino mit Espresso lungo fertigen

Einer der Tipps, der gar nicht so bekannt ist, ist der Hinweis darauf, dass der Cappuccino auch mit Espresso lungo gemacht werden kann. Bei diesem handelt es sich um einen Espresso, der mit der doppelten Menge an Wasser gefertigt wird. So ist er nicht ganz so stark und der Milchschaum lässt sich besser untergießen. Das wird gerne gemacht, damit durch den Espresso Muster entstehen.

Hinweis: Wer den Cappuccino gerne mit einer Note aus Schokolade genießen möchte, der kann ein wenig Kakaopulver in einem Teil der Milch auflösen. So bekommt der Cappuccino einen schokoladigen Geschmack. Sehr gerne wird der Cappuccino auch mit Schuss getrunken. Dafür wird der Milchschaum angereichert mit Likör oder mit Sirup. Das ist aber eine Frage des Geschmacks. Es kann sich jedoch lohnen, hier immer wieder neue Richtungen zu probieren.

 

Der Cappuccino ist sehr beliebt und das nicht nur direkt in Italien, sondern auch in anderen Ländern. Sein Siegeszug lässt sich kaum aufhalten. (#04)Der Cappuccino ist sehr beliebt und das nicht nur direkt in Italien, sondern auch in anderen Ländern. Sein Siegeszug lässt sich kaum aufhalten. (#04)

Der Cappuccino ist sehr beliebt und das nicht nur direkt in Italien, sondern auch in anderen Ländern. Sein Siegeszug lässt sich kaum aufhalten. (#04)

Fakten rund um den Cappuccino

Der Cappuccino ist sehr beliebt und das nicht nur direkt in Italien, sondern auch in anderen Ländern. Sein Siegeszug lässt sich kaum aufhalten. Daher ist es durchaus lohnenswert, sich über den einen oder anderen Fakt zu informieren, der sich um den Cappuccino dreht.

  1. Wann wird der Cappuccino genossen?
    Wer es streng nehmen und wie die Italiener halten möchte, der genießt den Cappuccino nur am Vormittag. Meist wird er in Italien zum Frühstück getrunken. Zudem wird hier mit viel Zucker gearbeitet, damit er einen süßen Geschmack bekommt.
  2. Woher kommt der Name?
    Interessant ist die Herkunft des Namens, denn der Cappuccino hat seinen Ursprung bei den Mönchen. Die Kapuziner-Mönche bezeichnen ihre Kapuze als Cappuccino und immerhin heißt es, dass ein Kapuziner-Mönch das Getränk sogar erfunden hat. Das soll im 17. Jahrhundert gewesen sein, als die Türkenkriege stattgefunden haben. Das ist aber durchaus ein Streitthema, den oft genug heißt es auch, dass das Ursprungsland Österreich sei.
  3. Gibt es den Cappuccino auch in den USA?
    Ja, den gibt es dort allerdings und noch viel mehr als das, denn es handelt sich um ein sehr gern genossenes Getränk, das sogar über einen eigenen Tag im Jahr verfügt. Jedes Jahr am 8. November wird der National Cappuccino Day gefeiert.

Der Cappuccino hat also eine sehr interessante Vergangenheit und wird heute auf viele unterschiedliche Arten serviert. Wer allerdings gerne die traditionelle Variante genießt, der kann mit dieser Anleitung den perfekten Cappuccino herstellen.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild: joloei-#01:zhu difeng-#02:amenic181 -#03:Syda Productions-#04:  chayathon2000

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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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