94 kWh Speicherkapazität und C-Rate 1 für kurzfristige Leistungsanforderungen

0

Die innovative E3/DC-Speicherfarm in Düsseldorf profitiert von einer C-Rate von 1 bei den one-Hauskraftwerken. Das ermöglicht das vollständige Laden oder Entladen der insgesamt 94 kWh Speicherkapazität innerhalb einer Stunde. Jeder der acht Speicher liefert bis zu 12 kW Lade- oder Entladeleistung, sodass bei Bedarf bis zu 96 kW kurzfristig abrufbar sind. Dadurch werden Lastspitzen abgefangen, der Autarkiegrad steigt auf 66 Prozent und teure Netzausbaumaßnahmen lassen sich aufschieben.

E-Ladestationen geplant erhöhen zukünftig den Stromspitzenbedarf im Komplex erheblich

Die Köpfe hinter dem Projekt (von links): Philippe Rausch (Foto: E3/DC)

Die Köpfe hinter dem Projekt (von links): Philippe Rausch (Foto: E3/DC)

Das Objekt verfügt über 250 m² Wohn- und 700 m² Büro- beziehungsweise Gewerbeflächen und stellt damit vielseitige Nutzungsoptionen bereit. Im Komfortbetrieb summiert sich der jährliche Strombedarf auf circa 35.000 kWh, während der Wärmebedarf rund 30.000 kWh beträgt. Drei Wärmepumpen und ein Durchlauferhitzer verursachen kurzfristig erhebliche Lastspitzen; später werden E-Ladestationen integriert. Da der Netzanschluss nur eine Leistung von 50 kW bereitstellt, ergänzt ein Batteriespeicher-System die Versorgung bis zu 100 kW optimiert.

Dezentrale Speicherfarm ermöglicht Spitzenabdeckung ohne Netzausbaukosten und Mietstationen vermeiden

Mit dem Konzept der E3/DC-Farm löst Wohnen mit Energie das Problem begrenzter Netzleistung. Acht strategisch verteilte one-Hauskraftwerke vereinen PV-Module und stromstarke Batterien und generieren bei Bedarf bis zu 96?kW. Die Energiespeicher springen bei Lastspitzen automatisch ein, wodurch kostspielige Netzanschlusserweiterungen vermieden werden. Das System arbeitet dezentral, verbessert die Netzstabilität, erhöht den Eigenverbrauchsanteil und bietet eine skalierbare Infrastruktur für Wohn- und Gewerbeobjekte aller Größenordnungen. Es gewährleistet eine nachhaltige Lastverteilung und reduziert langfristig Betriebskosten.

96 Kilowatt Gesamtkapazität deckt Lastspitzen effizient zuverlässig ohne Netzausbau

Die leistungsfähige C-Rate von 1 des Hauskraftwerks one ermöglicht es, die vollen 94?kWh Kapazität innerhalb sechzig Minuten komplett aufzuladen oder freizusetzen. Pro Modul stehen bis zu 12?kW Lade- respektive Entladeleistung bereit, sodass im Verbund als Farm eine maximale Leistung von 96?kW zur Verfügung steht. Dieses vollflexible System deckt variable Lastspitzen sicher ab, indem es sein Speichervolumen exakt an das individuelle Verbrauchsprofil anpasst und so Energieeffizienz maximiert, während es Betriebskosten reduziert.

Acht Hybrid-Wechselrichter steigern Effizienz der PV-Anlage und minimieren Aufwand

Die neuen one-Hauskraftwerke (Foto: E3/DC)

Die neuen one-Hauskraftwerke (Foto: E3/DC)

Durch den Einsatz von acht Hybrid-Wechselrichtern wird die rund hundert Kilowatt-Peak starke PV-Leistung auf mehrere kleinere, ortsnahe Einheiten verteilt. Dies verkürzt die benötigten Kabelstrecken zu den Solarmodulen erheblich und minimiert Leitungsverluste bei der Stromübertragung. Bestehende Nischen und Zwischendecken bieten ausreichend Platz für die kompakten Komponenten. Ein einzelner, großdimensionierter Wechselrichter dagegen hätte umfangreiche Lüftungs- und Brandschutzmaßnahmen erfordert und wäre schwer in den Bestand integrierbar. Wartungsarbeiten können unabhängig voneinander schnell durchgeführt werden.

Sonnenenergie lädt Batterien zuverlässig und vollständig während jeder Netzunterbrechung

Als zentrales Steuerungsmodul überwacht der E3/DC Farmmanager acht gekoppelte Hauskraftwerke und erstellt eine umfassende Systemübersicht. Die modulare Oberfläche zeigt Leistungsdaten, Betriebszustände und Echtzeit-Analysen aller Einheiten. Auf dieser Basis initiiert das System automatisches Lastmanagement, optimiert die Eigenenergieverteilung und minimiert Netzbezug. Im Störfall koppeln sich jeweils zwei Speicher zu autonomen Inseln, die bis zu 24 kW bedarfsgerecht als Notstrom bereitstellen. Ein selbststeuernder Ladevorgang über PV-Anlage lädt die Batterien kontinuierlich bei Sonnenlicht nach.

Photovoltaik-Aggregat ermöglicht 49 Prozent Eigenverbrauch vor Netzausbau besonders effektiv

Die PV-Anlage wird bis 2026 etwa 88000 Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen. Rund 49 Prozent dieses Outputs können direkt vor Ort genutzt werden, wodurch der Eigenverbrauch optimiert wird. Ein Autarkiegrad von 66 Prozent führt zu einer nachhaltigen Reduktion der Stromkosten und mindert die Abhängigkeit vom öffentlichen Netz. Zudem überbrückt das System die zeitliche Lücke bis zum Ausbau der Trafostation und eliminiert die Notwendigkeit zusätzlicher Mietstationen. Es ist kosteneffizient und umweltfreundlich konzipiert.

Dezentrale PV-Speicherfarm spart Netzausbaukosten steigert Autarkie und senkt Betriebsausgaben

Durch intelligente Steuerung eignet sich die E3/DC-Farm besonders für Immobilien mit variierenden Lastspitzen, indem sie Batteriespeicher und PV-Module koordinativ vernetzt. Acht Hauskraftwerke one liefern bei Bedarf maximal 96 kW und fangen Leistungsspitzen bis 100 kW zuverlässig ab. Der Farmmanager übernimmt Überwachung, Ladeplanung und Inselbetrieb. Mit einer Gesamtspeicherkapazität von 94 kWh und 66 Prozent Autarkiegrad werden Netzausbaukosten gemindert und Stromkosten dauerhaft reduziert. Platzsparende Module reduzieren Installationsfläche und steigern Systemflexibilität dauerhaft spürbar

Lassen Sie eine Antwort hier