Gläserne Gänge verbinden Gebäudeteile schaffen helle Übergangsbereiche fördern Wohlbefinden

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Die Grundsteinlegung setzt den offiziellen Baubeginn der Zentralklinik Ostfriesische Meere fest und symbolisiert den Zusammenschluss der bisherigen Standorte in Aurich, Emden und Norden. Unter der Federführung von LEONHARD WEISS entsteht ein modular geplanter Rohbau, der höchste Anforderungen an Funktionalität und Nachhaltigkeit erfüllt. Mit diesem Gesundheitscampus wird die ländliche Bevölkerung auf Universitätsniveau versorgt und gleichzeitig ein moderner Rahmen für medizinische Forschung sowie praxisnahe Lehre geschaffen. Innovative Infrastruktur aufgebaut, zukunftssicher optimiert. effizient

Anbindung an regionale Universitäten stärkt Forschung, Lehre und Praxis

Im Rahmen einer partnerschaftlichen Vereinbarung zwischen Landkreis Aurich, Stadt Emden und der Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH entsteht die Zentralklinik Ostfriesische Meere. Der neue Gesundheitscampus integriert die bisherigen Häuser in Aurich, Emden und Norden und bietet eine moderne Infrastruktur für Patienten und Personal. Ziel ist eine verbesserte Versorgung mit Schwerpunkt auf Qualität und Effizienz. Eine zukünftige Anbindung an Hochschulen ist vorgesehen, um klinische Forschung und akademische Ausbildung nachhaltig auszubauen und Netzwerke.

Maßstäblich gegliederte Baukörper bieten Flexibilität für Klinikbetrieb und Erweiterung

LEONHARD WEISS übernimmt die Erstellung des gesamten Rohbaus, der in mehrere eigenständige, transparente Module gegliedert ist, um eine effiziente, optimale Montage und spätere, zukunftsgerichtete Anpassungen zu ermöglichen. Das Baukonzept ordnet diese Module ringförmig um den zentralen Klinikplatz an. Im Einzelnen formen der somatische Hauptbaukörper mit drei Bettenhäusern, das Zentrum für psychische Gesundheit, das Versorgungszentrum sowie die hochwertige Energiezentrale das Ensemble. Der Standort auf einer Warft gewährleistet einen zuverlässigen robusten Schutz vor Binnenhochwasser.

Warm wirkende Ziegelfassade fördert angenehmes Raumklima und visuelle Harmonie

Das Baufeld der neuen Zentralklinik Ostfriesische Meere. (Foto: Trägergesellschaft)

Das Baufeld der neuen Zentralklinik Ostfriesische Meere. (Foto: Trägergesellschaft)

Im Bau des Medizinzentrums wird laufend auf Stahlbeton mit hoher Beständigkeit gesetzt, um sowohl statische Sicherheit als auch nachfolgende Funktionsänderungen ohne aufwendige Rückbauten zu ermöglichen. Eine vorgehängte Ziegelfassade schafft durch ihre natürliche Farbgebung eine warme Außenwirkung und dient zugleich der thermischen Speichermasse für ein stabiles Innenklima. Hohe Fensterfronten eröffnen einen weiten Blick in die umliegende Landschaft, verstärken die natürliche Belichtung und heben das Wohlbefinden der Patienten merklich und fördern Heilungsprozesse.

Dachbegrünung und Solarmodule minimieren Umweltauswirkungen bei Stromerzeugung effizient dauerhaft

Der Fokus auf Energieeinsparung und Naturerhalt spiegelt sich deutlich im architektonischen Konzept wider. Auf den Geschossdecken wurden umfangreiche Begrünungen geplant, die als Wärmespeicher fungieren, Feinstaub binden und Niederschlagswasser retentieren. Auf den geneigten Dachflächen finden leistungsstarke Solarmodule Platz, um regenerative Energie für den Klinikbetrieb zu liefern. Gleichzeitig kommen individuell steuerbare Außenjalousien und Fassadenmarkisen zum Einsatz, welche die Sonneneinstrahlung dosieren und so den Kühlenergiebedarf substanziell absenken und reduzieren deutlich langfristig den CO2-Ausstoß.

Offene Glasverbindungen erleichtern Patienten- und Personaltransport und bieten Ausblick

Glasfassaden-verzahnte Gänge und Brücken verbinden die einzelnen Klinikmodule zu einem funktionalen Gesamtkomplex, in dem Patienten und Fachpersonal zügig zwischen Behandlungs- und Servicebereichen wechseln können. Großzügig verglaste Übergänge lassen Tageslicht einfallen, verbessern die Raumatmosphäre und ermöglichen weite Ausblicke auf die ostfriesische Natur. Offene, helle Übergangsbereiche fördern Begegnungen, reduzieren Stress und stärken die Orientierung. Diese Architektur unterstützt einen reibungslosen Klinikbetrieb und trägt zur Steigerung der Patientenzufriedenheit bei. Barrierefreier Zugang und klimatisierte Luftzirkulation

Gläserne Brücken und Rohbaudesign optimieren Wege im Klinikalltag Ostfriesland

Marco Ladewig als Standortleiter Ingenieurhochbau in Hamburg bei LEONHARD WEISS hebt die besondere Verantwortung seines Teams hervor, das mit technischem Know-how und Erfahrung zum Projekt Zentralklinik Ostfriesische Meere beiträgt. Sie implementieren modulare Gebäudestrukturen, resistente Stahlbetonelemente und innovative Haustechnik, um den Bau effizient und ressourcenschonend umzusetzen. Die moderne Klinik vereint so höchste medizinische Ansprüche mit nachhaltigem Betrieb und bietet sowohl Patienten als auch Forschern eine optimale Umgebung im ländlichen Raum.

Als neues Zentrum für medizinische Versorgung vereint die Zentralklinik Ostfriesische Meere alle Fachdisziplinen an einem Ort. Das modulare Baukonzept ermöglicht flexible Erweiterungen und Umbauten. Nachhaltige Baumaterialien sorgen für Langlebigkeit und reduzieren Wartungskosten. Mit energieeffizienter Haustechnik, Regenwassernutzung und begrünter Dachlandschaft minimiert das Projekt ökologischen Fußabdruck. Helle Flure und Panoramafenster schaffen eine angenehme Atmosphäre. Patienten, Ärzteschaft und Wissenschaft profitieren gleichermaßen von kurzen Wegen und modernster Infrastruktur. Die hochmoderne Vernetzung unterstützt Telemedizin und interdisziplinäre Kooperation.

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