Hanftee: 5 Gründe, um Hanftee zu trinken

Hanftee scheint ein neues Modegetränk zu sein und nicht allen Anwendern ist klar, dass sie damit ihrem Körper tatsächlich etwas rundum Gutes tun. Aus den nachfolgenden Gründen ist Hanftee ideal.

Welche Punkte sprechen für Hanftee: Gründe für den Genuss

Hanftee wurde bereits im alten Indien als Getränk für Gäste verwendet und war damals als „Bhang“ bekannt. Schon die Inder wussten um die gesundheitsfördernde Wirkung des Cannabis, das auch in Jamaika einen hohen Stellenwert besaß und immer noch besitzt. Dort heißt dieser Kräutertee „Ganja Tea“ und gilt als Genuss- und Heilmittel.

Hanftee ist daher nicht wirklich neu, auch wenn viele Anbieter dies glauben machen wollen. Vielmehr handelt es sich um ein altes Hausmittel und die positive Wirkung von Hanftee ist schon viele Jahrhunderte bekannt.

Aus den folgenden Gründen ist sein Genuss zu empfehlen:

  • Hanftee wirkt gegen Unruhe und Angstzustände.
  • Mit diesem Kräutertee oder mit der Einnahme von Cannabisöl lassen sich Schmerzen reduzieren.
  • Hanftee wirkt gegen Depressionen und depressive Verstimmungen.
  • Hanftee wirkt entzündungshemmend.
  • Der Tee fördert die Muskelentspannung.

Damit scheint Hanftee ein echter Allrounder zu sein, der seine positive Wirkung tagtäglich unter Beweis stellt und dabei als überaus bekömmlich gilt. Er wird gezielt gegen Schmerzen aller Art eingesetzt und Anwender berichten über gemilderte Rückenschmerzen, über sanftere Verläufe einer chronischen Migräne und über die Linderung von Arthrosebeschwerden.

Die Wirkung des Tees beruht auf den vielzähligen wasserlöslichen Verbindungen, die sich gerade bei einem Teeaufguss entfalten können. Die vielfältigen Komponenten wirken bei einem Tee zusammen und so ist dessen Wirkung im Gegensatz zur Einnahme von Cannabisöl deutlich intensiver. Bei der Behandlung von Schmerzzuständen oder bei der Anwendung des Hanftees zur Linderung chronischer Erkrankungen ist der regelmäßige Genuss des Getränks wichtig.

Die Wirkung des Tees kann noch einmal verstärkt werden, wenn nach der Zubereitung einige Tropfen Hanfsamenöl in das Getränk gegeben werden. Die Fettsäuren verteilen sich im Wasser und binden die Cannabinoide, also die Stoffe, die für die Wirkung des Getränks verantwortlich sind.

Video: CBD Hanftee

Gründe für den Genuss von Hanftee: Er hilft einfach immer!

Die folgenden fünf Gründe für den Genuss des Tees sollen noch einmal spezifizieren, warum er so empfehlenswert ist:

  1. Hilfe bei chronischen Schmerzen
    Die Wirkstoffe des Tees gelangen über den Darm sowie über die Leber in den Organismus. Die Wirkung setzt rund eine halbe Stunde nach dem Genuss ein und dauert bis zu acht Stunden. Diese lang anhaltende Wirkung hilft Menschen mit chronischen Erkrankungen und Schmerzzuständen, da sie nicht immer wieder erneut den Tee trinken müssen und dennoch den ganzen Tag oder die ganze Nacht über von der Wirkung profitieren.
  2. Hilfe zur Entspannung, bei Angst und Depressionen
    Hanf wirkt positiv auf die Muskulatur und entspannt diese. Damit ist der Tee Schlaf fördernd und hilft, Schlafstörungen zu behandeln. Außerdem sind Nerven schützende Komponenten im Tee enthalten, die das emotionale Verhalten zu regulieren helfen. Der Tee beeinflusst die geistige Gesundheit positiv und wirkt gegen Entzündungen, die im Verdacht stehen, Depressionen zu fördern.
  3. Schutz für das Herz
    Hanftee hilft nicht nur, die Lunge zu unterstützen und die Atmung tiefer werden zu lassen. Der Tee kann auch bei der Therapie von Herzerkrankungen helfen, denn die enthaltenen Cannabinoide senken den Blutdruck und fördern die Durchblutung. Blutgefäße werden geöffnet, verstopfte Gefäße weiten sich wieder.
  4. Hilfe für den gereizten Magen
    Hanf-Kräutertee hilft dabei, Übelkeit zu bekämpfen. Diese ist ein unangenehmes Begleitsymptom vieler Erkrankungen und tritt vor allem bei der Anwendung von Chemotherapien auf. Der enthaltene Wirkstoff THC hingegen fördert den Appetit und reduziert die Übelkeit. Der Tee reizt den Magen nicht zusätzlich, sondern schützt die oft angegriffene Magenschleimhaut und wirkt gegen Entzündungen.
  5. Schutz vor Alzheimer
    Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass Hanftee durchaus in der Lage ist, der Alzheimerkrankheit vorzubeugen. Auch hier sind wieder die kleinen Dosen des THC ausschlaggebend, die die Produktion der sogenannten Beta-Amyloid-Proteine langsamer werden lassen. Deren Vorhandensein konnte bei Alzheimer-Patienten nachgewiesen werden. Außerdem schützen Cannabinoide die Fasern der Nerven und können damit aktiv dazu beitragen, die Krankheit zu verhindern.

Wie sollte Hanftee zubereitet werden?

Wie generell bei Kräutertee kommt es auf die richtige Zubereitung des Tees an. Viele Menschen gehen davon aus, dass sie einfach heißes Wasser über die Teemischung zu gießen bräuchten und das Getränk nach dem Abkühlen schon verzehrfertig sei. Die richtige Teezubereitung ist allerdings nicht ganz so einfach. Natürlich wird kochendes Wasser für den Aufguss verwendet, dieser sollte allerdings nur maximal fünf bis zehn Minuten ziehen. Kräuter, die länger im heißen Wasser ziehen müssen, werden oft bitter, außerdem lässt die therapeutische Wirkung wieder nach.

Gerade Hanf ist sehr empfindlich! Nach der Ziehzeit sollte das Teematerial entfernt werden. Für einen angenehmeren Geschmack lässt sich der Tee aus Hanf mit Zucker oder Honig süßen, wer es mag, kann auch verschiedene Teesorten kombinieren. Wie beim Hanföl möglich, kann auch der Tee mit Minze verfeinert werden. Diese schmeckt nur leicht vor, gibt dem Tee aber einen milderen Geschmack. Für alle, die keinen heißen Tee mögen, gut zu wissen: Tee aus der Hanfpflanze bzw. aus Hanfknospen lässt sich auch kalt gut genießen!

Tee ist nie gleich Tee, das gilt auch für Hanftee.

Tee ist nie gleich Tee, das gilt auch für Hanftee. (#01)

Welcher Hanftee ist der richtige? Wie lässt er sich für den Eigenbedarf auswählen?

Tee ist nie gleich Tee, das gilt auch für Hanftee. Wer die oben genannten Wirkungen des Tees genießen möchte, muss daher unbedingt die richtige Sorte auswählen. Cannabis Stangen werden geerntet, solange die Cannabisblumen noch grün und unreif sind. Der Tee selbst schmeckt dann sehr frisch, beinahe grasartig und ist überaus mild.

Er eignet sich perfekt für die Behandlung von Kopf- und Rückenschmerzen, um Stress zu reduzieren und die Entspannung zu fördern oder um die Funktionen des Kreislaufs wieder anzugleichen bzw. zu normalisieren. Falsch machen kann damit niemand etwas, bestenfalls ist die gewünschte Wirkung nicht ganz so intensiv wie bei anderen Varianten.

Je reifer die Stangen werden, desto stärker werden Aroma und Wirkung des Tees. Besonders kräftig ist CBD Tee, der von der ausgereiften Hanfpflanze stammt. Der Gehalt an Cannabinoiden ist sehr hoch, der Geschmack ist weniger frisch und grasartig, eher erdig, dumpf und stark. Diese Variante ist für alle Anwender geeignet, die eine möglichst starke Entspannung suchen, die besser schlafen und vor allem endlich wieder durchschlafen wollen.

Außerdem wird diesem Tee eine immun ausgleichende Wirkung nachgesagt, das Immunsystem soll harmonischer arbeiten und auch bei bestehenden Allergien reguliert werden. Hierbei zeigt sich wieder einmal, wie positiv Kräuter auf den menschlichen Organismus wirken können! Ein Effekt, den sich auch die Medizin zunutze macht, denn dieser Tee wird unter anderem zur Linderung der Beschwerden bei Chemotherapien eingesetzt.

Außerdem wird diesem Tee eine immun ausgleichende Wirkung nachgesagt, das Immunsystem soll harmonischer arbeiten und auch bei bestehenden Allergien reguliert werden.

Außerdem wird diesem Tee eine immun ausgleichende Wirkung nachgesagt, das Immunsystem soll harmonischer arbeiten und auch bei bestehenden Allergien reguliert werden.(#02)

Verschiedene Mischungen mit Hanftee sind für unterschiedliche Einsatzzwecke bestimmt:

  • Mischung aus Tee und Minze
    Der Tee ist ideal, wenn Verdauungsbeschwerden bestehen oder wenn die Atmung ungleichmäßig oder zu flach ist.
  • Mischung aus Tee und Goji
    Diese Mischung stärkt das Immunsystem. Goji-Beeren sind als Booster für das Immunsystem bekannt, der Tee verstärkt deren Wirkung zusätzlich.
  • Mixtur aus der Hanfpflanze und Eibisch-Blättern
    Mit dieser Mischung werden Diäten unterstützt, weil unter anderem die normale Lymphfunktion angeregt wird. Gleichzeitig wirkt der Tee dadurch leicht entwässernd.

Hanftee ist sogar für Kinder geeignet und sollte für einen angenehmeren Geschmack mit Früchten angereichert sein. Diese Variante bietet sich auch für alle diejenigen an, die Kräuter nicht pur mögen.

Video: CBD HANFBLÜTENTEE im Test

Gibt es schädliche Wirkungen von Hanftee?

Hanf ist allgemein als Rauschmittel bekannt, daher liegt der Verdacht nahe, dass der zugehörige Tee eventuelle Nebenwirkungen haben kann. Doch hier sei wieder einmal betont, dass es sich um die Nutzung der weiblichen Hanfpflanze handelt, die legal angebaut werden kann und nicht als Rauschmittel dient. Es sind keine schädlichen Wirkungen von Hanftee zu befürchten, wenn dieser wie oben angegeben zubereitet wird. Zieht er allerdings deutlich zu lange, kann er bitter werden, was durchaus Übelkeit hervorrufen kann.

Außerdem sollte Hanf immer biologisch angebaut werden. Das schließt die Verwendung von Pestiziden aus, die sich ansonsten auch im Tee wiederfinden könnten. Außerdem muss die Hanfpflanze bzw. ihre Blätter gut getrocknet und luftig gelagert werden, da sich ansonsten Schimmel bilden kann. Diese Fakten sind jedoch nicht hanfspezifisch, sondern treffen auf alle Teesorten und Kräuter zu.

Wo kann man Hanftee kaufen?

Hanftee ist überall dort zu kaufen, wo auch Hanföl bzw. Hanfsamenöl erhältlich ist. Online-Apotheken sind eine gute Anlaufstelle, auch große Versandhäuser wie eBay oder Amazon bieten diesen Tee in loser oder Beutelform an. Die örtlichen Drogeriemärkte wie Rossmann oder DM führen den Tee ebenfalls im üblichen Sortiment.


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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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