Latte Macchiato Zubereitung: So gelingt er bestimmt!

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Damit die Latte Macchiato Zubereitung auch gelingt, sollte die Reihenfolge der einzelnen Schritte eingehalten werden. Wichtig ist zudem, auf die passenden Temperaturen zu achten und einen schmackhaften Espresso als Basis zu nutzen.

Eine der wichtigsten Grundlagen: Die Milch für die Latte Macchiato Zubereitung

Der Name dieser Spezialität gibt bereits den Hinweis darauf, dass es sich hier um ein Kaffeegetränk mit einem besonders hohen Anteil an Milch handelt. Im Prinzip besteht der Latte Macchiato zu einem Dreiviertel aus Milch und einem Viertel aus Espresso.

Diese Kombination sorgt dafür, dass er nicht zu stark ist und dennoch einen angenehm kräftigen Geschmack mit sich bringt. Damit er aber auch wirklich perfekt schmeckt, braucht es schon bei der Vorbereitung der Milch ein gutes Händchen.

 

Der Name dieser Spezialität gibt bereits den Hinweis darauf, dass es sich hier um ein Kaffeegetränk mit einem besonders hohen Anteil an Milch handelt. (#01)

Der Name dieser Spezialität gibt bereits den Hinweis darauf, dass es sich hier um ein Kaffeegetränk mit einem besonders hohen Anteil an Milch handelt. (#01)

Rund 200 ml Milch kommen zum Einsatz, Der Espresso hat eine Menge von rund 30 ml, so wird das Glas gefüllt. Die Milch sollte für die Herstellung des Schaums mindestens 60 Grad haben und höchstens 70 Grad. Zudem sollte die Milch einen möglichst hohen Fettgehalt haben.

Fett agiert als ein Geschmacksträger, was sich beim Latte Macchiato bemerkbar macht. Zudem sorgt er dafür, dass der Schaum sehr dicht und cremig ist. Daher wird bei einem richtigen Latte Macchiato gerne die Milch mit einem Fettgehalt von 3,5 % gewählt.

 Im Prinzip besteht der Latte Macchiato zu einem Dreiviertel aus Milch und einem Viertel aus Espresso. (#06)

Im Prinzip besteht der Latte Macchiato zu einem Dreiviertel aus Milch und einem Viertel aus Espresso. (#06)

Milchaufschäumen – die Methode der Wahl

Zum Aufschäumen der Milch gibt es unterschiedliche Methoden, welche der Methoden für einen selbst die Richtige ist, muss getestet werden. Sehr praktisch ist es natürlich, wenn man eine Espressomaschine zu Hause hat, die über eine Dampfdüse verfügt. Über diese Düse kann die Milch aufgeschäumt werden. Die kalte Milch wird dafür in eine Kanne aus Edelstahl gegeben.

Nun kommt der Dampfhahn in die Milch hinein und das Ventil muss so schnell wie möglich aufgedreht werden. Auf diese Weise schießt ein hoher Druck in die Milch und es wird ein Milchschaum gebildet. Manche Maschinen haben auch eine richtige Milchschaumfunktion, die verwendet werden kann.

 

Zum Aufschäumen der Milch gibt es unterschiedliche Methoden, welche der Methoden für einen selbst die Richtige ist, muss getestet werden. (#02)

Zum Aufschäumen der Milch gibt es unterschiedliche Methoden, welche der Methoden für einen selbst die Richtige ist, muss getestet werden. (#02)

Allerdings ist es nicht unbedingt notwendig, einen Automaten mit Milchaufschäumer zu haben. So gibt es beispielsweise auch die bekannten Handaufschäumer, die über Batterie betrieben werden. Dafür wird die Milch erst einmal in einem Topf erhitzt und dann direkt im Glas aufgeschäumt. Ebenfalls im Handel erhältlich sind die elektrischen Aufschäumer. Hier wird die Milch hineingegeben und heraus kommt der fertige Schaum. Am Geschmack ändern alle Methoden nichts, so lange die Milch beim Erhitzen nicht anbrennt.

 

Der zweite wichtige Aspekt beim Latte Macchiato ist der Espresso. Hier beginnt die Qualität schon bei der Auswahl der Bohnen. (#03)

Der zweite wichtige Aspekt beim Latte Macchiato ist der Espresso. Hier beginnt die Qualität schon bei der Auswahl der Bohnen. (#03)

Die Vorbereitung des Espressos

Der zweite wichtige Aspekt beim Latte Macchiato ist der Espresso. Hier beginnt die Qualität schon bei der Auswahl der Bohnen. Besonders toll ist es natürlich, wenn man die Bohnen selbst zu einem feinen Pulver verarbeitet oder eine Maschine zu Hause hat, die das übernimmt. Gerade die Zubereitung des Espressos ist eines seiner Geheimnisse. So wird das Pulver mit einem besonders hohen Druck bearbeitet. Dadurch können sich die Aromastoffe optimal lösen und geben dem Espresso seinen bekannten Geschmack.

Gleichzeitig ist er besonders bekömmlich. Meist werden hier bestimmte Sorten an Kaffee verwendet. Dazu gehören die Sorten Robusta sowie Arabica. Wer gerne ein sehr kräftiges Aroma mag, der greift zu Robusta. Ein Blick auf die Anbaugebiete sowie die Röstung kann sich ebenfalls lohnen. Zudem sollten möglichst frische Bohnen verwendet werden, da diese besonders viel Aroma haben. Effektiv ist der Kauf von eher kleinen Mengen an frischen Bohnen, die selbst gemahlen werden. Anschließend kann der Espresso zubereitet werden.

Wer dafür einen Automaten hat, verwendet diesen. Die Alternative zu einem Automaten ist der Espressokocher, der auf den Herd gestellt wird. Dieser setzt sich aus drei Teilen zusammen. Der unterste Teil wird mit Wasser gefüllt, dann folgt ein Trichtereinsatz mit Sieb und schließlich wird das Pulver in das Sieb gefüllt. Als Abschluss dient das obere Teil der Kanne. Der Espresso wird auf der heißen Herdplatte zubereitet.

Der Latte Macchiato ist besonders bekannt für seine Schichten. Damit diese entstehen ist es wichtig, hier ein wenig Fingerspitzengefühl zu zeigen. Hier wird jetzt in mehreren Schritten gearbeitet. (#04)

Der Latte Macchiato ist besonders bekannt für seine Schichten. Damit diese entstehen ist es wichtig, hier ein wenig Fingerspitzengefühl zu zeigen. Hier wird jetzt in mehreren Schritten gearbeitet. (#04)

Den Latte Macchiato aufgießen – die Schichten machen den Charme aus

Der Latte Macchiato ist besonders bekannt für seine Schichten. Damit diese entstehen ist es wichtig, hier ein wenig Fingerspitzengefühl zu zeigen. Hier wird jetzt in mehreren Schritten gearbeitet:

  1. Der Milchschaum wird in das Glas gegeben, bis dies zu einer Höhe von ¾ gefüllt ist.
  2. Nun wird der Espresso in das Glas gegossen und zwar möglichst langsam, damit der Espresso sich in der Mitte sammelt.
  3. Unten entsteht die flüssige Milch, die einen zarten Braunton annimmt.
  4. Oben drauf kommt nun der restliche Milchschaum. Hier kann noch einmal ein wenig Espresso nachgegossen werden, damit auch im Schaum ein Kontrast entsteht.

Tipp: Wer den Latte Macchiato gerne etwas stärker trinkt, der kann auch einen doppelten Espresso darin verarbeiten. Dafür einfach anteilig ein wenig Milchschaum weglassen und diesen dann, wenn im Glas noch Platz ist, am Ende oben drauf geben.

Eine gute Möglichkeit, dem Getränk eine eigene Note zu geben, ist der Einsatz von Sirup. Sehr gerne wird beispielsweise Karamell-Sirup eingesetzt. (#05)

Eine gute Möglichkeit, dem Getränk eine eigene Note zu geben, ist der Einsatz von Sirup. Sehr gerne wird beispielsweise Karamell-Sirup eingesetzt. (#05)

Das gewisse Etwas – Sirup für den Latte Macchiato

Die Grundlage für einen perfekten Latte Macchiato sind nur Milch und Espresso. Nun gehen die Geschmäcker gerne auch einmal in eine andere Richtung. Der Eine mag den Latte Macchiato gerne etwas stärker, ein anderer trinkt ihn gerne süß. Eine gute Möglichkeit, dem Getränk eine eigene Note zu geben, ist der Einsatz von Sirup. Sehr gerne wird beispielsweise Karamell-Sirup eingesetzt. Dieser ist ganz besonders süß und verleiht dem Latte Macchiato so einen angenehmen Geschmack.

Aber auch Vanille oder Haselnuss werden häufig genutzt. Bei dem Einsatz von Sirup sollte darauf geachtet werden, dass es sich um hochwertigen Sirup handelt. Fast noch ein Geheimtipp, aber durchaus sehr empfehlenswert, ist der Latte Macchiato mit Schuss. Durch den Einsatz von Likör kann aus der Kaffeespezialität ein besonderes Highlight werden.

Es gibt die Möglichkeit, den Likör dann einfach nur in das Glas zu gießen. Hier sollte aber vorsichtig vorgegangen werden, damit der Milchschaum nicht zerstört wird. Eine weitere Variante ist es, den Likör in dem Milchschaum zu verarbeiten. Hier wird erst die Milch mit dem Schuss Likör angereichert und dann aufgeschäumt.

Auf diese Weise entsteht ein Milchschaum mit Schuss, der sich für die Entstehung der Schichten beim Latte Macchiato besser verarbeiten lässt. Zum Einsatz kommen hier eher die süßen und sahnigen Liköre, wie beispielsweise der Kaffeelikör. Obstliköre werden eher selten eingesetzt, da dies geschmacklich nicht unbedingt mit dem Espresso harmoniert.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild: lstudio-#01: zinkevych -#02: Kzenon-#03: fabiomax-#04:sonyakamoz -#05: ztranger-#06: haveseen

Über den Autor

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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